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Angelo-Kelly-Konzert weckt Erinnerungen

Menschen René Pabst und Beate Schmalfuß berichten vom Erlebten

Zwickau. 

Zwickau. René Pabst (48) aus Zwickau gehörte am Sonntag zu den Zuschauern des "Angelo Kelly & Family"-Konzertes auf der Freilichtbühne, die die Hand hoben als Antwort auf die Frage des 36-jährigen Sängers Angelo Kelly, ob jemand im Publikum dabei ist, der seine Familie Anfang der 1990er-Jahre als Straßenmusiker auf der Zwickauer Hauptstraße erlebt hatte. "Das war noch vor ihrem großen Durchbruch, da war noch der Vater mit dabei und Angelo noch ein Junge. Ich hatte Mittagspause und blieb wie alle anderen wie gebannt stehen", erinnert sich René Pabst.

Das Gefühl dabei zu sein

Seine Freundin Beate Schmalfuß (45) hatte zwar selbst nicht das Vergnügen, die Kelly-Family als Straßenmusiker zu erleben. "Aber meine Mutti hat mir davon so begeistert erzählt, dass ich das Gefühl hatte, selbst dabei gewesen zu sein: Sie spielten vor einem der Kaufhäuser in der Hauptstraße, und die Mutter der Kellys warf von oben Bonbons in das Publikum. Es war ganz faszinierend und etwas ganz Besonderes, was man so noch nicht kannte. Sie waren auch ganz anderes angezogen. Meine Mutti hat noch die Kassette, die sie bei diesem Konzert gekauft hat, sie ist aus dem Jahr 1990 und heißt ,What a Wonderful World'", sagte Beate Schmalfuß.

Der Zwickauer Radiojournalist Gunnar Tichy durfte übrigens Anfang der 1990er-Jahre sogar den Weihnachtsmann für Kelly-Kinder spielen, als ihr Familienbus auf dem Zwickauer Hauptmarkt stand. Er kann sich noch erinnern, dass sich die Kleinen (Maite und Angelo) über die Geschenke sehr gefreut hatten, während ihrem Bruder Paddy das damals eher peinlich war.



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