Angeschlagener Gegner für Piraten

Eishockey Philipp Gunkel steht vor der Rückkehr in den Kader

Die Eispiraten Crimmitschau müssen am Wochenende nur eine Partie absolvieren. Sie treten am Freitag bei den Heilbronner Falken an. Die Begegnung beginnt 20 Uhr. Der Gegner aus Baden-Württemberg, der zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert hat, ist auf den achten Platz abgerutscht. Eispiraten-Trainer Fabian Dahlem warnt trotzdem vor der Stärke der Heilbronner Falken: "Der Klub verfügt über einen Kader mit einer hohen Qualität. Damit gehört Heilbronn zu den Meisterschaftsanwärtern." Bei den Westsachsen wird Philipp Gunkel, der zuletzt mit einer Verletzung pausieren musste, wahrscheinlich in den Kader zurückkehren.

Die beiden Teams standen sich erst am Freitag vor 1850 Zuschauern im Kunsteisstadion im Sahnpark gegenüber: Dabei konnten sich die rot-weißen Cracks mit 3:2 (0:1,3:1,0:0) gegen die Heilbronner Falken durch. Die Gäste gingen schon nach 24 Sekunden durch Top-Scorer Fabio Carciola in Front und bestimmten das Geschehen auf dem Eis. "Wir sind im ersten Drittel mit einem blauen Auge davon gekommen", schätzte Fabian Dahlem in seiner Spiel-Analyse ein. Im Mittelabschnitt schaltete Crimmitschau den Turbo-Gang ein: Die Partie wurde innerhalb von 135 Sekunden gedreht: Daniel Bucheli (23.), Austin Wycisk (23.) und Daniel Rau (25.) waren für die Hausherren erfolgreich. Die Gäste kamen durch Torsten Fendt, der aus der Halbposition traf (31.) noch zum Anschuss - mehr ließ die Eispiraten-Defensive aber nicht zu. Die Fans bekamen zudem eine tolle Boxeinlage geboten: Travis Martell schickte Falken-Verteidiger Bruno Gervais mit mehreren gezielten Hieben aufs Eis. Die Fans feierten den Auftritt von Martell, der in dieser Serie noch nach seiner Form sucht, mit den Sprechchören "Hurra, Martell ist wieder da..."