Angstgegner Unterhaching bezwingt Zwickau

Fussball Muldestädter auch im achten Duell sieglos

Foto: Picture Point / Gabor Krieg

Zwickau. Für die Zwickauer bleibt die Situation in der 3. Fußball-Liga weiterhin eng. Das Abstiegsgespenst ist nach der Auswärts-Niederlage in Haching noch nicht gebannt. Die Spielvereinigung Unterhaching erwies sich einmal mehr als Angstgegner und bezwangen die Westsachsen nicht unverdient mit 2:1 (1:1).

Die Ausgangssituation für Zwickau war schon vor dem Anpfiff nicht die beste. Beim FSV fehlten Nico Antonitsch, Jonas Acquistapace, Toni Wachsmuth, Ronny Garbuschewski, Jan Washausen und Aykut Öztürk sowie Dimitrios Ferfelis und Morris Schröter. Hinzu kamen noch die Langzeitverletzten Robert Koch, Alexander Sorge und Ali Odabas. Damit standen Cheftrainer Torsten Ziegner insgesamt elf Spieler - eine ganze Mannschaft nicht zur Verfügung.

Führungstreffer in der 79. Minute

Zwickau spielte vor rund 3.250 Zuschauern ganz in Weiß, die Hachinger traditionell mit roten Trikots und blauen Hosen. Gleich zu Beginn der Partie stand Zwickaus Torhüter Johannes Brinkies im Blickpunkt. Schon in der 2. Minute musste er hellwach gegen Luca Marseiler retten. In der 7. Minute war es dann passiert. Ein langer Ball überraschte die neuformierte Abwehrkette der Sachsen.

Das Leder landete bei Stephan Hain, der aus 14 Metern nahezu unbedrängt einschieben konnte. Die Schumannstädter ließen sich durch den frühen Treffer nicht beeindrucken und spielten trotz des frühen Rückstandes munter nach vorn. In der 20. Minute landete eine Flanke von Nils Miatke von der linken Seite über Umwege bei Christian Mauersberger, der den Ball zum Ausgleich in die Maschen hämmert. In der Folge versuchten beide Teams einen weiteren Treffer zu erzielen.

So ging es auch nach dem Halbzeitpfiff anfangs weiter. Dann erhöhten die Hachinger erneut den Druck auf die Gäste und erzielten folgerichtig in der 79. Minute den Führungstreffer zum 2:1 durch einen abgefälschten Schuss von Stefan Schimmer. Dabei blieb es auch bis zum Abpfiff. Haching erwies sich damit erneut als ein undankbares Pflaster für die Zwickauer, die auch im achten Duell leer ausgingen. Im nächsten Spiel trifft der FSV Zwickau am 23. April zu Hause auf den Karlsruher SC. Anstoß ist 18.30 Uhr.