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Ans Wir-Gefühl appelliert

Innenstadt 100 Einwohner kamen zur Bürgerversammlung

Für neue Impulse im Stadtzentrum in Crimmitschau ist auch eine Stärkung des Wir-Gefühls in der Bevölkerung erforderlich. Das haben zur Bürgerversammlung zum Innenstadt-Handlungskonzept sowohl Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) als auch die Fachleute des Büros Junker und Kruse aus Dortmund deutlich gemacht. Für die Studie gibt die Stadt rund 48.000 Euro aus. Rund 100 Einwohner haben die Vorstellung der ersten Ergebnisse verfolgt. Nun soll bis Februar 2016 am Feinschliff für das Innenstadt-Handlungskonzept gearbeitet werden.

Fest steht: Die Innenstadt kann mit etlichen Pfunden wuchern. Bürger schätzen vor allem die gute Erreichbarkeit und die komfortable Parkplatzsituation. Zudem gibt es Lob für die vielen Veranstaltungen, die Stadt und Werbegemeinschaft regelmäßig organisieren. "Crimmitschau hat auch einige Filialisten im Zentrum, um die sie andere Städte bestimmt beneiden", sagt Büro-Mitarbeiter Andreas Mayer. Auch die Nähe zum Bahnhof und zur Pleiße bietet aus Sicht der Fachleute viel Potenzial. Kritik gab es unter anderem aufgrund des wechselhaften Belags in der Fußgängerzone und der vielen leerstehenden Geschäfte.

Attraktiver Wohnraum muss geschaffen werden

Vor allem der Bereich an der Badergasse wirkt oftmals wie ausgestorben. Ein Schlüssel, um wieder mehr Leute in die Innenstadt zu ziehen, ist die Schaffung von attraktivem Wohnraum. Dabei soll auf moderne, hochwertige und barrierefreie Räume gesetzt werden. Zudem wird auf die Schaffung einer Stelle für einen City-Manager, dessen Einsatz sich vielleicht sogar mit Fördermitteln finanzieren lassen kann, gehofft. "Im touristischen Bereich bieten sich auch durch die Anbindung an den Lutherweg einige gute Möglichkeiten", schätzt Wirtschaftsförderin Andrea Beres ein.



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