Anschlag auf Winterdienst

Vandalismus Steuerungs- und Beleuchtungskabel in Werdau zerstört

Kurz vor dem ersten Einsatz gegen Schnee und Glatteis gab es einen Anschlag auf den Fuhrpark des Winterdienstes in Werdau. Rathaussprecher André Kleber informierte am Donnerstag über den Vorfall. "Unbekannte Täter haben mehrere Steuerungs- und Beleuchtungskabel an der Winterdiensttechnik abgeschnitten, gestohlen und zerstört", berichtet André Kleber. Die Polizeidirektion Südwestsachsen hat zu diesem Vorfall die Ermittlungen aufgenommen. Die Sachbeschädigung an den Fahrzeugen ereignete sich wahrscheinlich am vergangenen Wochenende. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben die Schäden an den vergangenen Tagen repariert, damit die Winterdienst-Flotte einsatzbereit ist. "Solche Eingriffe sind ärgerlich und gefährden unsere Einsatzbereitschaft. Zudem verursacht die notwendige Reparatur viel Aufwand für den Steuerzahler", schimpft Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU). Der Schaden, der durch den Vorfall entstanden ist, beläuft sich nach Angaben der Stadt auf mehrere hundert Euro.

Das Baubetriebshof-Team ist im Winterdienst für 133 Kilometer langes Straßen- und Wegenetz verantwortlich. Dafür stehen sieben Fahrzeuge zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Unimog, einen Traktor und vier Multicar. Dazu kommt ein Wagen, mit dem ein flexibler Mitarbeitereinsatz an Brücken, Treppen und Bushaltestellen möglich wird. "Unterstützung erhalten wir durch externe Firmen, die für die Beräumung der Straßen in den Ortsteilen verantwortlich sind", erklärt Bauhofleiter Dieter Theis.