AR-Schutzhelm für internationale Zusammenarbeit

Forschung Hochschule arbeitet mit Salzgitter AG zusammen

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Foto: WHZ

Zwickau. Ab dem 20. März stellt Westsächsische Hochschule Zwickau mit der Salzgitter AG ihre neuste Entwicklung vor: den Augmented-Reality-Schutzhelm (AR).

Der Helm wurde entwickelt, um Mitarbeiter verschiedener Kulturen einzuarbeiten und Arbeitsprozesse zu optimieren und die Kommunikation zu vereinfachen. Dazu wurde ein Rechner mit eigener Stromversorgung an einen Standard-Schutzhelm integriert. Eine Datenbrilleneinheit und Sensoren zur Erfassung der Umgebungsbedingungen, eigener Gesten und der Position im Raum sind ebenfalls eingebaut.

So können abhängig von den aktuellen Arbeitsaufgaben Informationen eingeblendet werden, auch kann durch den Helm ein Audio- und Video-Chat bereitgestellt werden.

Zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter können Einarbeitungs- und Trainingsanleitungen in verschiedenen Sprachen und mit Bildern ausgegeben werden.

"Ein virtuell angezeigter Schraubenschlüssel, der die reale Schraube überlagert, ist kulturübergreifend besser verständlich als auf Papier gedruckte Anleitungen", erklärt Rigo Herold, der an der Westsächsischen Hochschule Zwickau für das Projekt verantwortlich ist.

Das Besondere an dem Helm: Er wurde komplett in Deutschland entwickelt und hergestellt.

Präsentiert wird der Augmented-Reality-Schutzhelm ab 20. März von 09:00 bis 18:00 Uhr auf der Cebit. Die Westsächsische Hochschule stellt dort gemeinsam mit Gesis, eine Tochterfirma der Salzgitter AG, die Demonstration am Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" in Halle 6 auf Stand B24 aus.

Am Messestand kann der Besucher die Schutzhelm-Datenbrille aufsetzen und damit einen virtuellen Gang durch ein Stahlwerk machen. Der "neue" Mitarbeiter muss einen Tag als Stahlarbeiter verbringen und möglichen Gefahren, die an seinem ersten Tag auf ihn lauern, aus dem Weg gehen.