Asyl Notunterkunft mit Raketen beschossen

Zwickau. 

War es ein jugendlicher Streich oder ein gezielter Angriff? Nach zahlreichen Übergriffen auf Asylbewerber und Unterkünfte, die in den letzten Monaten sachsenweit registriert worden sind, liegt die zweite Vermutung nahe. Am Dienstagabend haben Unbekannte die Notunterkunft im ehemaligen Bahr-Markt in Zwickau mit Feuerwerkskörpern beschossen. Die Raketen wurden nach Polizeiangaben von außerhalb gezündet - mit dem klaren Ziel, die Unterkunft an der Lengenfelder Straße zu treffen. Mitarbeiter des Wachschutzes vor Ort hätten daraufhin die Polizei verständigt. Nun ermittelt das Operative Abwehrzentrum, eine spezielle Sektion der Polizei, die sich um politisch motivierte Straftaten kümmert.