Auch der Nachwuchs trainiert regelmäßig

Freiwillige Feuerwehr Löschen, Bergen, Retten, Schützen

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Die Planitzer Freiwillige Feuerwehr ist im Nachwuchsbereich gut aufgestellt. Foto: Nicole Schwalbe

Zwickau. 112 - jeder kennt den Notruf, jeder fühlt sich sicher, denn die Freiwillige und Berufsfeuerwehr sind ständig im Einsatz. Aber was für Arbeit steckt eigentlich hinter unserer Sicherheit? In der Planitzer Freiwilligen Feuerwehr sind 45 Feuerwehrleute in der aktiven Abteilung, davon sind drei Frauen.

Florian Bach trainiert die Nachwuchsfeuerwehr

60 bis 70 Einsätze fahren die Kollegen jährlich, dabei sind viele Brandsituationen, die gemeistert werden müssen. Aber die Feuerwehr in Planitz ist top aufgestellt, hat ein eingearbeitetes Team und kann sogar mit fünf Fahrzeugen aufwarten. Auch die Jugendarbeit ist hier ein wichtiges, ernst genommenes Thema. "Wir haben momentan 13 Jugendliche, darunter sind 4 Mädchen", sagt Jugendfeuerwehrwart Florian Bach. Er ist selbst seit 2003 bei der Feuerwehr und trainiert mindestens einmal die Woche montags von 17 bis 19.30 Uhr die 11- bis 16-jährigen Nachwuchsfeuerwehrleute.

Löscharbeiten werden kreativ gestaltet

"Natürlich sind wir stets bemüht, auch die 15- und 16-Jährigen zu begeistern und lassen uns neben den deutschlandweiten Abzeichen wie der "Jugendflamme" oder der "Leistungsspange" dann auch mal Dinge einfallen wie Disconebel bei Bränden, um die Löscharbeiten attraktiv zu gestalten", so Bach. Die Jugendfeuerwehr macht fast alles, was auch die aktive Abteilung der Erwachsenen übt, allerdings ans Alter angepasst. Statt echter Atemmasken gibt es dann Attrappen auf die Nase. Ansonsten werden sämtliche Löscharten geübt, die in unserem Alltag vorkommen können. Dazu gehören natürlich auch die klassischen Fettbrände am Kochherd, die nur mit einer Löschdecke gelöscht werden dürfen. Die Jugendfeuerwehr tobt sich dann gerne auch mal bei gutem Wetter im Parkgelände neben dem Planitzer Strandbad aus.

"In den Wintermonaten greifen wir allerdings oftmals auf Theorie zurück, denn die muss ja auch gelernt werden", erklärt Florian Romanowsky. Der frisch gebackene stellvertretende Wehrleiter ist seit 1996 bei der Feuerwehr und ebenso wie Florian Bach in der Jugendfeuerwehr gestartet. "Ich bin gerne bei der Feuerwehr, auch wenn es manchmal nicht einfach ist, nach einer Einsatznacht an den regulären Arbeitsplatz zu gehen", so Romanowsky.