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Auch der Stadtchef macht mit

Eis-Wasser Die "Ice Bucket Challenge" erreicht Westsachsen

Im Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau steht eine ganze Menge an Eis zur Verfügung. Es wird seit der vergangenen Woche von vielen Leuten für eine eiskalte Mutprobe genutzt: Sie schütten sich einen Eimer mit Eis und Wasser über den Kopf. Die Aktion wird auf einem Video festgehalten und in Internet-Netzwerken veröffentlicht. Damit soll auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose, an der alleine in Deutschland schon 6000 Menschen erkrankt sind, aufmerksam gemacht werden. In den letzten Tagen haben sich im ganzen Land schon etliche prominente Leute wie Sängerin Helene Fischer und Ex-Handballer Stefan Kretzschmar an der Aktion beteiligt. Durch den neuen Eispiraten-Trainer Chris Lee ist der Wettbewerb "Ice Bucket Challenge" (zu deutsch: Eis-Kübel-Wettbewerb) auch nach Westsachsen geschwappt. Er wurde von einem Bekannten aus Berlin nominiert und hat im Anschluss drei weitere Leute zum Mitmachen aufgefordert. Durch die Kettenreaktion haben sich in Crimmitschau unter anderem schon Eishockey-Urgestein Torsten Heine, Eispiraten-Chef René Rudorisch und die Tanzgruppe "Movie Rhythms" beteiligt. Die Mitarbeiter des Kunsteisstadions müssen mehrfach am Tag die Eimer mit dem Eis-Nachschub füllen. Mittlerweile hat auch Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) eine Aufforderung zur Teilnahme an der "Ice Bucket Challenge" (Eis-Kübel-Wettbewerb) erhalten. Die "Movie Rhythms" haben ihn nominiert. Eispiraten-Profi André Schiedtzold zeigte dem Stadtchef schon einige Videoclips von der Aktion. Der 58-jährige Rathauschef wird sich am Montagnachmittag einen Eimer mit Eis und Wasser über den Kopf kippen. Der Beginn der Aktion ist um 16.30 Uhr im Kunsteisstadion im Sahnpark geplant. Den Termin hat Rathaussprecherin Uta Pleißner mitgeteilt. "Da gibt es keine Frage: Ich bin dabei", sagte Holm Günther.