Auch Italien wird im Zwickauer Reisebüro nachgefragt

Tourismus TC-Travel Consulting vermittelt kaum Reisen in Risikogebiete

Zwickau. 

Zwickau.

 

An diesem Wochenende ist bei den Sommerferien im Freistaat Halbzeit angesagt. Wo machen die Sachsen gerade Urlaub? Welche Reiseziele wollen sie demnächst eventuell noch anpeilen? Der BLICK hörte sich in den Reisebüros der Region um, so auch bei TC-Travel Consulting in Zwickau.

 

 

Fast niemand reist in Risikogebiete

"Die Meinung der Menschen zum Reisen ist momentan ziemlich gespalten. Viele freuen sich wie jedes Jahr auf den Urlaub, befassen sich gut mit den gewünschten Urlaubsort, den dort geltenden Vorschriften und gehen Ihre Reise entspannt an. Wir haben aber auch Kunden, die sehr verunsichert sind. Die auf nächstes Jahr umbuchen oder auch stornieren", sagt Cindy Michel vom TC-Travel Consulting in der Peter-Breuer-Straße 14 in Zwickau. "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es bei uns fast keine Nachfragen für Reisen in Risikogebiete, lediglich die Türkei wird nachgefragt, zirka zehn Prozent unserer Kunden.

Fernreisen sind momentan bei Null. Zirka 70 Prozent unserer Kunden verbringen ihren Urlaub in EU-Ländern, zirka 20 Prozent bleiben in Deutschland. Man muss dabei aber wissen, dass Deutschlandreisen ziemlich oft nicht im Reisebüro gebucht werden", erklärt Cindy Michel. Zu den beliebtesten Reisezielen innerhalb Deutschlands zählen die Ostsee, die Mecklenburger Seenplatte, der Harz sowie Taunus und Eifel. Bei den Flugreisen liegt derzeit Griechenland ganz vorn. Bei Reisen in EU-Ländern mit eigener Anreise sind es Österreich und Italien. "Diese Zielgebiete sind touristisch sehr interessant, sind nicht so überlaufen und natürlich sind die Covid Einschränkungen sehr niedrig."

Für Leute, die in Sachen Herbsturlaub noch unentschlossen sind, bieten Reiseveranstalter in der Zwischenzeit bei Neubuchungen bis 14 Tage vor Reisebeginn eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung an. "Tui hat zum Beispiel "Covid Protect" entwickelt, bei dem der Reisegast gegen zusätzliche Kosten abgesichert ist. Als Pauschalreise-Bucher ist man stets auf der sicheren Seite, denn der Reiseveranstalter ist für eine kostenlose Rückbeförderung zuständig, sollte es wieder zu Grenzschließungen kommen, was wir aber alle nicht hoffen", sagt Cindy Michel.