Auf dem neuen Asphalt zählt die Pedalstärke

Sachsenring Radrennen steigt am Ostersamstag

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Auch für Radsportler ist der Sachsering eine Herausforderung. Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Auf dem Sachsenring tut sich derzeit viel. Sogar am Wochenende wird gearbeitet. Nachdem der neue Asphalt auf der Rennstrecke aufgebracht wurde, laufen nun weitere Arbeiten, unter anderem an den Randsteinen, der Entwässerung und der Infrastruktur der Rennstrecke, auf der vom 30. Juni bis 2. Juli bei der Motorrad-Weltmeisterschaft wieder spannende Rennen erwartet werden.

Mehr als 160 Vereine starten am Ostersamstag

Am Ostersamstag sind es aber erst einmal die Radrennfahrer, die den Sachsenring für ihre Wettbewerbe nutzen werden. Wenige Tage vor dem Start des 64. Sachsenringradrennens liegen den Organisatoren um Dietmar Lohr bisher 465 Meldungen aus mehr als 160 Vereinen aus vielen Teilen Deutschlands vor.

Das ist wiederum ein sehr gutes Meldeergebnis und Beweis für die Attraktivität des Ereignisses auf dem traditionsreichen Kurs, der in diesem Jahr ein Jubiläum feiert. Vor 90 Jahren fand erstmals eine Motorsportveranstaltung hier statt. 1956 wurde das erste Radrennen auf dem Sachsenring ausgetragen.

Startzeiten der Hobby-Sportler und Linzenklassen

Am Samstag startet bereits um 9 Uhr das Jedermann-Rennen. Für die Freizeit- und Hobbysportler stehen zwei Strecken zur Auswahl: über 5 Runden und eine Distanz von insgesamt 18 Kilometern oder über 15 Runden und 52 Kilometer. Meldungen sind am Veranstaltungstag noch bis 8.30 Uhr in der Nähe von Start und Ziel möglich.

Um 10.50 Uhr beginnen die Rennen der Lizenzklassen. Den Anfang macht die Schülerklasse, gefolgt von der Jugend, Senioren und Junioren. Das Rennen der Elite über 20 Runden (70 Kilometer) beginnt gegen 15.30 Uhr.

Durch das bergige Profil der Rennstrecke mit mehreren steilen Anstiegen werden die Wettbewerbe wieder eine echte Herausforderung für die Radrennfahrer.