Aufholjagd des FSV Zwickau im Abstiegskampf vorerst gestoppt

FußballWestsachen verlieren in Hessen mit 0:3

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FSV Spieler Mike Koennecke gegen die Nummer 9 aus Wiesbaden Manuel Schaeffler Foto:Ralph Koehler/propicture

Zwickau. Fußball-Zwickau ist entsetzt. Die geplante Aufholjagd gegen den Abstieg wurde vom Tabellennachbarn SV Wehen Wiesbaden vor knapp 2.000 Zuschauern gestoppt. Etwa 300 Fans aus Zwickau unterstützten ihre Elf lautstark. Doch das half nicht viel. Die Westsachsen kamen nicht so richtig ins Spiel.

Wehen spielte unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm mit mehr Schwung. Zwickau präsentierte sich insgesamt sehr defensiv ausgerichtet. Nahezu folgerichtig fiel in der 27. Minute das erste Tor für die Hessen. Manuel Schäffler hob nach einem langen Ball den Ball aus zentraler Position über Johannes Brinkies ins Tor. Der Stürmer stand völlig frei. Wehen zog sich zurück. Zwickau nun mit mehr Ballbesitz, kommt aber weiterhin nicht zu Möglichkeiten. Für die Sachsen war es die schwächste Halbzeit seit langer Zeit. Die Führung zur Pause für Wehen war verdient. Sie nutzten die einzige klare Chance und hatten auch insgesamt mehr Spielanteile.

Zwickau wechselte zur Pause gleich zweimal: Patrick Wolf kam für Robert Berger und Jonas Nietfeld für Robert Koch. Der FSV riskierte mehr und spielte mit zwei Spitzen. Doch die kalte Dusche gab es sofort. Brinkies wehrte einen Freistoß von der Strafraumgrenze ab, den David Blacha im Nachsetzen in der 47. Minute zum 2:0 einköpfte. Die stärkste Phase des FSV begann. Marcel Bär brachte einen schönen Freistoß aus knapp 22 Metern auf das Tor, doch Markus Kolke wehrte zur Ecke ab. Der FSV nun mit deutlich mehr Zug nach vorn aber weiterhin mit großen Problemen, sich Chancen zu erspielen. Wehen wartet ab und verlegt sich aufs Kontern.

In der 69. Minute schießt erneut Schäffler zum entscheidenden Tor für Wiesbaden ein. In der 80. Minute sah Davy Frick noch die "Ampelkarte" wegen Meckerns und musste vorzeitig unter die Dusche. Wehen trat insgesamt robuster auf und gewann auch in der Höhe verdient. Die Erfolgsserie des FSV ist erst einmal beendet.