• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Aufnahme und Integration

Asyl Werdau und Crimmitschau bereiten sich auf weitere Flüchtlinge vor

Das Thema der Bürgerkriegsflüchtlinge macht auch um Werdau und Crimmitschau keinen Bogen. In beiden Städten werden in diesem Jahr noch Dutzende erwartet. "Nach Aussage des Landratsamtes als zuständige Behörde müssen wir in Werdau noch mindestens 100 Flüchtlinge unterbringen", sagt Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, der dieses Thema schon vor Wochen zur Chefsache erklärt hatte. Dabei zieht der CDU-Mann zusammen mit dem Betreiber des Wohnheims in der Unteren Holzstraße und den hier tätigen freiwilligen Helfern an einem Strang. "Den vor uns liegenden Herausforderungen können und wollen wir nur gemeinsam begegnen", betont das Stadtoberhaupt, dem es dabei um zielgerichtete und überlegte Handlungen geht. "Schnellschüsse müssen wir vermeiden", so Czarnecki am Montag. Die Stadtverwaltung, das mit der Unterbringung und Betreuung beauftragte Unternehmen European Homecare - das ist auch in Crimmitschau zuständig - sowie die Werdauer Gebäudeverwaltung haben inzwischen ein Konzept zu einer dezentralen Unterbringung erarbeitet. "Wir werden die Bürger, in deren Nachbarschaft demnächst einzelne Wohnungen von Flüchtlingen bezogen werden sollen, in den nächsten Tagen informieren", sagt der Oberbürgermeister, der aber auch die Ortsteile in seine Überlegungen mit einbezogen hat.

Neben den Unterkünften soll in Werdau allerdings auch die Integration der Flüchtlinge eine wichtige Rolle spielen. Auf diesem Gebiet hat vor allem der Ökumenische Arbeitskreis in den letzten Jahren viele Akzente gesetzt.



Prospekte