Aufwendiges Instrument wird demnächst saniert

Kirche Mit der Orgelsanierung werden die Arbeiten an der Marienkirche angeschlossen

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Kantor Martin Müller an der Gersdorfer Orgel. Foto: Markus Pfeifer

Gersdorf. Zur Konfirmation Ende März und zu den Ostergottesdiensten soll die Jehmlich-Orgel in der Gersdorfer Marienkirche erklingen, doch sie erst einmal verstummen. Denn das aufwendige Instrument, das über 2.800 Orgelpfeifen verfügt, muss saniert werden. Der bereits fertig gestellte erste Sanierungsabschnitt hat eher einen optischen Wert, denn dabei bekam der Orgelprospekt, also das Orgelgehäuse, eine neue Farbe. Im April startet dann die eigentliche Sanierung, die bis September dauern soll. "Von außen wird man da gar nicht soviel sehen", weiß Kantor Martin Müller. Denn es sind eher die technischen Details im Inneren des 150 Jahre alten Instrumentes, an den gearbeitet wird. Zudem soll mit kleineren Umbauten das Spielen der Orgel erleichtert werden.

Insgesamt wird mit Kosten von rund 100.000 Euro gerechnet. Von der Landeskirche gibt es einen Zuschuss und der Förderverein der Marienkirche steuert ebenfalls 10.000 Euro bei. Außerdem läuft schon seit längerem einen Spendenaktion. "Einige Gemeindemitglieder spenden schon seit Jahren regelmäßig für die Orgelsanierung", freut sich Barbara Schmidt, die auch dem Förderverein für die langjährige Unterstützung der Sanierungsarbeiten an der 1865 geweihten Marienkirche dankbar ist. Auch Benefizkonzerte gab es bereits. Während der Sanierungsarbeiten wird in der Marienkirche eine mobile Kleinorgel zum Einsatz kommen.

Sie wird von der Orgelbaufirma Groß aus Kubschütz zur Verfügung gestellt, die für die Sanierung verantwortlich ist.