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Ausstellungseröffnung zum 75-jährigen Geburtstag

Schau Kunstsammlungen Zwickau stellen vom 14. Juli bis 19. August Werke von Wolfram Ebersbach aus

Zwickau. 

Zwickau. Abergläubisch ist der gebürtige Zwickauer Wolfram Ebersbach gar nicht. Somit hat der Leipziger Maler und Hochschullehrer, der am 16. Juli 1943 in Zwickau geboren wurde, auch kein Problem damit, dass die Ausstellung zu seinem 75. Geburtstag am Freitag den 13. eröffnet wird. "Ich hatte meine Abi-Prüfung am Freitag den 13., und es ging alles bestens", sagt der Jubilar, der seine "Perspektiven" in einer Kabinettausstellung in den Zwickauer Kunstsammlungen zeigt.

Bei schönem Wetter geht's in den Garten

"Ursprünglich wollten wir die Ausstellung am 15. Juli eröffnen, haben aber die Eröffnung mit dem anschließenden Fest wegen des Finales der Fußball-WM auf den Freitag, den 13. Juli, um 18 Uhr vorverlegt", erklärt Petra Lewey, Leiterin der Zwickauer Kunstsammlungen.

Bei schönem Wetter wird im Museumsgarten gefeiert. "Wir freuen uns, dass die musikalische Unterhaltung der Maler, Songwriter, Multiinstrumentalist und Performance-Künstler Peter Piek - ein Schüler von Wolfram Ebersbach - übernimmt", sagt die Museumsleiterin.

Besonders Stadtlandschaften reizen ihn

Wolfram Ebersbach erhielt seine erste künstlerische Ausbildung an der Zwickauer Volkshochschule bei Carl Michel und Klaus Matthäi. Nach einer Berufsausbildung als Handelskaufmann mit Abitur studierte er zwischen 1966 und 1971 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, unter anderem bei Wolfgang Mattheuer.

Von 1992 lehrte er hier bis 2008 in den Fächern Maltechnik, Perspektive und Naturstudium. Bekannt wurde Wolfram Ebersbach mit seinen abstrahierenden Bildern, insbesondere Leipziger Stadtlandschaften, in denen er sich mit Architektur und ungewöhnlichen Perspektiven des gebauten Raumes auseinandersetzt.

"Sobald man sich mit dem Raum innerhalb einer künstlichen Umwelt beschäftigt, in meinem Fall mit Räumen einer mir vertrauten Stadt, wird man zum Chronisten, vielleicht ohne es beabsichtigt zu haben. Mir ist es wichtig, für große bekannte und mich interessierende Stadträume eine Grundstruktur herauszuarbeiten und sie auf ein zeichenartiges räumliches Kürzel zu reduzieren. Der Lauf der Zeit prägt natürlich die Bauten einer Stadt", so der Künstler.



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