Auszeichnung für Pekingente

Gewinn Lauterbacher führt züchterische Familientradition fort

Für Joachim Hälzig gehören Amerikanische Pekingenten zum Leben dazu wie der Senf zur Bratwurst. "Mein Vater hat 1953 damit angefangen, diese Tiere zu züchten", erzählt der Mann aus Lauterbach. Irgendwann hat er sich von dieser Leidenschaft anstecken lassen, betrieb die Zucht viele Jahre zusammen mit seinem Vater und führt jetzt diese Familientradition führt. "1995 war ich mit meinem Vater noch auf der Europa-Schau in Sinsheim, wo wir für unsere Gänse unter 2.200 Tieren den Titel 'Bestes Tier der Ausstellung' holten", erinnert sich Joachim Hälzig, der am Wochenende zur Vereinsschau der Kleintierzüchter aus Dänkritz und Lauterbach mit seinem stattlichen Federvieh ein kleines Heimspiel hatte. Die Ausstellung - an die war die diesjährige Kreiswassergeflügelschau angeschlossen - fand zum ersten Mal in der Lauterbacher "Kultscheune" statt. "Hier haben wir für das Wassergeflügel bessere Bedingungen, weshalb wir auch künftig hier unsere Schauen durchführen werden", sagte Vereinschef Achim Schumann, der für Joachim Hälzig eine besondere Überraschung parat hatte: Die Bundesplakette des Deutschen Geflügelzüchterbundes. "Eine höhere Auszeichnung gibt es in der Züchterszene nicht", so Schumann.