Autofahrer müssen auf A4 mehr Zeit einplanen

Sanierung Autobahn-Baustelle sorgt für Behinderungen

Glauchau/Meerane. 

Glauchau/Meerane. Autofahrer, die an den nächsten Tagen auf der Autobahn vier unterwegs sind, müssen mehr Zeit einplanen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr lässt die Schäden auf dem Abschnitt zwischen der Pleißetalbrücke bei Crimmitschau und der Anschlussstelle Glauchau-West erneuern. Der Abschnitt hat eine Länge von rund fünf Kilometern. Die Kosten belaufen sich auf 7,8 Millionen Euro.

Arbeiten laufen noch bis September

An den letzten Tagen wurde mit den Vorbereitungen begonnen. Dabei werden zwei verengte Fahrspuren in Richtung Dresden an der Baustelle vorbeigeführt. In Richtung Aachen stehen drei Fahrspuren zur Verfügung. Nach einer etwa vierwöchigen Bauphase wird die Verkehrsführung umgestellt. Voraussichtlich ab dem 17. Juni wird der gesamte Autobahnverkehr auf der Richtungsfahrbahn Aachen geführt. Dann stehen jeweils zwei verengte Fahrspuren in Richtung Dresden und zwei verengte Fahrspuren in Richtung Aachen zur Verfügung. Die Ausfahrt an der Anschlussstelle Meerane (aus Aachen kommend) ist in dieser Bauphase nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Glauchau West.

Im Zuge der Sanierung des Abschnittes machen sich Arbeiten zum Bankettrückbau sowie zur Entfernung der vorhandenen Betonfahrbahn erforderlich. Anschließend werden die Tragschicht, die Binderschicht sowie die Deckschicht erneuert. Abschließend folgen der Austausch der Bankette und die Erneuerung der Markierung. Das Bauprojekt dauert wahrscheinlich bis September.