Automat haut 2.000 Packungen pro Stunde raus

Klinikum Ein- und Auslagerung von Arzneimitteln geht schneller

Zwickau. 

Zwickau. Das APEK-Versorgungszentrum des Heinrich-Braun-Klinikums am Standort Zwickau verfügt seit neuestem über ein vollautomatisiertes Kommissioniersystem für die Ein- und Auslagerung von Arzneimitteln, das die Bearbeitung der Medikamentenbestellungen aller medizinischen Bereiche unterstützt. Durch die technische Neuerung können Medikamentenbestellungen schneller bearbeitet werden und sind zugleich nach den neusten EU-Sicherheitsvorschriften geprüft.

Schutz vor Fälschungen

Somit werden Patienten in der legalen Lieferkette zwischen Hersteller, Großhandel und den Apotheken vor Arzneimittelfälschungen geschützt. Das Versorgungszentrum, bestehend aus Krankenhausapotheke und zentralem Einkauf, versorgt das gesamte Klinikum sowie die Medizinischen Versorgungszentren der HBK-Poliklinik mit Investitions- und Verbrauchsgütern. Angefangen vom Analgetikum bis hin zur Zentrifuge regelt die Abteilung die Anschaffung, Einlagerung sowie Verteilung verschiedenster Güter. So werden zur Patientenversorgung tagtäglich auch tausende Einheiten an Medikamenten benötigt.

"Wir sind froh über diese technische Neuerung, das Kommissioniersystem ist eine Arbeitserleichterung", hält Chefapotheker Diplom-Pharmazeut. Matthias Schmiedel, Leiter des Zentrums, stellt fest: "Bisher mussten die Mitarbeiter alle Bestellungen anhand von gedruckten Listen kommissionieren und im Lager händisch zusammenstellen. Der Automat schafft es, rund 2.000 Packungen pro Stunde auszugeben - ein Mensch kann im Vergleich nur etwa 200 bis 300 Packungen pro Stunde zusammenstellen."