Autos im Zentrum: Pro und contra

Streit Pläne für Verkehrsberuhigung in Limbacher Innenstadt

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Foto: Goldcastle7/Getty Images/iStockphoto

Limbach-Oberfrohna. Zu seinem Vereinsabend im März hatte der Handels- und Gewerbeverein (HGV) diesmal nicht nur seine Mitglieder eingeladen, sondern auch alle Händler der Innenstadt. Anlass dafür war Polizeioberkommissarin Annabel Windisch, die als Gast nach Umstrukturierung des Polizeireviers Glauchau den Standort Limbach-Oberfrohna vorstellte.

Ein weiteres Thema des Abends waren die Pläne der Stadt zur Verkehrsberuhigung auf dem Johannisplatz. "Einstimmig, wie vorher die Stadträte, jedoch diesmal dagegen, stellten sich die Händler und Gewerbetreibenden zu dem Vorhaben der Stadt", bekräftigte die HGV-Vorsitzende Carmen Eckebrecht. Sie wurde gebeten, an alle Händler eine Vorlage der Unterschriftenliste zu senden, um die schon laufende Aktion in der Innenstadt zu erweitern.

Weniger Durchgangsverkehr

Schon im Februar waren sich alle Fraktionen und auch die fraktionslosen Stadträte einig gewesen: Vorerst soll eine Abbindung der Hechinger Straße und der Albert-Einstein-Straße sowie eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Albertstraße erfolgen, sodass der Verkehr nur noch von der Bachstraße auf den Platz fließen kann. Das nehme bereits einen Großteil des Durchgangsverkehrs weg und führe zu einer sichtlichen Beruhigung der Innenstadt.

Perspektivisch soll nach der Sanierung des Abwassersammlers unter dem zentralen Platz im Jahr 2019 auch über die weitere Abbindung des Platzes nachgedacht werden. In den sozialen Netzwerken wurden die Pläne ebenso kontrovers diskutiert.