Bahn frei für die Kids: "Mini-Zwickau" ist eröffnet

Ferienspaß Kinder probieren sich in den verschiedensten Berufen

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Foto: msz / Alfredo Randazzo

Zwickau. Endlich war es so weit - Die Spielstadtzeit ist angebrochen. Über 300 Ferienkinder fieberten am Montagmorgen an der Zwickauer Pestalozzischule der Eröffnung entgegen. Punkt 9 Uhr überreichte Bürgermeister Bernd Meyer offiziell den symbolischen Schlüssel und gab damit das Startsignal für den großen Sommerferienspaß.

Einen großen Ansturm gab es zunächst im Einwohnermeldeamt, denn dort gab es den Spielstadt-Pass, der zum Arbeiten in einem der über 30 Spielstadt-Betriebe berechtigt. Auch im Arbeitsamt war das Gedränge groß, aber keiner ging leer aus. Besonders beliebt waren die Arbeitsplätze in der Sparkasse, beim Stadtordnungsdienst, im Freizeitpark und in der Korbflechterei. In den nächsten zwei Wochen können sich die Mädchen und Jungen wieder in verschiedenen Berufen ausprobieren.

Kids lernen Achtsamkeit und Zivilcourage

Erstmals können sich die Kids auch zu kleinen "Streitschlichtern" ausbilden lassen. In der ersten Spielstadtwoche gibt es zudem eine "Heldenwerkstatt". Hier werden interessierten Jungen und Mädchen Achtsamkeit und Zivilcourage vermittelt und zum Ausführen heldenhafter Taten animiert. Gegenüber den vergangenen Jahren gibt es auch ein paar neue Betriebe wie den "Sternenhimmel" und "Schnibbeldischnapp", beides sind fantasiefördernde Kreativangebote.

Neu ist ebenso das "Städtische Museum Sachsenring". Es erzählt anhand historischer Fotos recht amüsant und unterhaltsam von betriebsamen DDR-Zeiten. Herzstück des Museums ist ein sehenswertes historisches Modell des Zwickauer Stadtzentrums. Und auch Werkeln kann man im Museum: Mittels größeren Laubsägearbeiten werden hier während der Spielstadt-Zeit sicher so einige hübsche Horch-Modelle "vom Band" laufen.