Bahnhofsvorplatz erstrahlt in neuem Glanz

Umgestaltung 410.000 Euro in wichtiges Projekt gesteckt

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Oberbürgermeister Holm Günther (links) durfte kurz vor Weihnachten mit Vertretern von Planungs- und Baufirmen den Bahnhofsvorplatz freigeben. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) freut sich über die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. "Damit bietet sich für Gäste, die mit der S-Bahn aus Zwickau oder Leipzig kommen, nun ein ordentliches Ambiente. Der Bahnhofsvorplatz sieht ganz anders als noch vor einem Jahr aus", hat Holm Günther zur Verkehrsfreigabe am Freitagnachmittag gesagt. Der Rathauschef sieht die Schaffung einer attraktiven Tangente zwischen dem geplanten Gesundheitsbahnhof und dem Markt als wichtigen Meilenstein für die geplante Aufwertung des Stadtzentrums.

Dafür mussten rund 410.000 Euro in die Hand genommen werden. Den Löwenanteil stellen die Baukosten mit 354.000 Euro dar. Dazu kommen 36.000 Euro für Planungskosten, 15.000 Euro für Straßenbeleuchtung, 2000 Euro für Baugrunduntersuchungen und 2000 Euro für Vermessung. Für das Projekt gibt es einen Zuschuss aus den Fördertöpfen des Programms "Stadtumbau Ost". Auf dem Platz vor dem Bahnhof mussten rund 200 Meter Entwässerungskanal und 350 Meter Drainageleitungen verlegt werden. Die Mitarbeiter eines Bauunternehmens aus Wilkau-Haßlau haben eine Fläche von rund 2400 Quadratmetern erneuert. Davon wurden rund 950 Quadratmeter im Bereich der Fahrspuren asphaltiert. Der restliche Bereich konnte mit Pflaster und Platten gestaltet werden. Nachdem es im Vorfeld heftige Kritik an den Plänen zur Umgestaltung gab, waren nach der Fertigstellung nun versöhnliche Töne zu hören. "Da kann man nicht meckern", sagte mit Holger Norden der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins mit Blick auf das neu gestaltete Areal. Nur die Flächen, die sich direkt vor dem unter Denkmalschutz stehenden Bahnhof befinden, wurden noch nicht erneuert. Sie sollen erst in Angriff genommen werden, wenn ein Investor für den Gesundheitsbahnhof gefunden ist. Holm Günther hofft, dass die Verträge bis Ende März unterschrieben sind.