Bahnhofsvorstadt wird saniert

Stadtentwicklung EU gibt Fördergeld für Zwickauer Baupläne frei

Zwickau. 

Das Sanierungskonzept für die "Erweiterte Bahnhofsvorstadt" setzt stark auf Gelder von der Europäischen Union. In den nächsten Jahren kann Zwickau dafür auf insgesamt 9,6 Millionen Euro aus dem Topf des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zurückgreifen. Eine entsprechende Zusage haben sich Vertreter des Bauplanungsamts am Montag in Dresden abgeholt. Sie ist allerdings an einen städtischen Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent geknüpft, heißt es in einer Pressemitteilung. In der Summe sollen bis 2021 rund 12 Millionen Euro in die Entwicklung der Bahnhofsvorstadt investiert werden - ein Gebiet, das sich von der Carolastraße im Norden bis unterhalb des Schwanenteichs im Süden zieht. Grüner soll es werden und damit umweltfreundlicher. Ein verringerter Kohlendioxidausstoß ist eines der zentralen Ziele. Ein weiteres will zur wirtschaftlichen und sozialen Belebung des Stadtteils beitragen. Über die konkreten Maßnahmen müssen nun die politischen Gremien der Stadt entscheiden. Neben dem EFRE-Förderprogramm hat Zwickau auch Gelder des Europäischen Sozialfonds beantragt. Eine Bewilligung steht Anfang 2016 in Aussicht.