Ballettdirektorin tanzt ihren Schwanengesang

Tanztheater "Identität 2" am Sonntag letztmalig in Zwickau zu sehen

Zwickau. 

Zwickau. Annett Göhre, Ballettdirektorin des Theaters Plauen-Zwickau, wird bei der letzten Vorstellung der Tanzminiaturen "Identität 2" am Sonntag zum letzten Mal als Tänzerin in ihrer autobiografischen Choreografie "Schwanengesang" zu erleben sein. Schonungslos ehrlich, entwaffnend amüsant und herzzerreißend berührend lässt sie darin ihre Tanzkarriere von den ersten Schritten bis zum Abschied von der Bühne Revue passieren. Wer die "Identität 2" noch nicht gesehen hat, soll unbedingt die letzte Gelegenheit am Sonntag um 15 Uhr im Malsaal ergreifen. Als Moderatorin bringt Annett Göhre zusammen mit dem Dramaturg André Meyer in "Identität 2", in der noch zwei weitere Choreografien von ihr - "Kleine Liebe und Tomaten" und Solitär - sowie von zwei Gastchoreografen zu sehen sind, auch den Ballett-Neulingen ganz hervorragend die Welt des Tanztheaters näher. Beide Choreografien stehen in enger Verbindung zur Biografie Annett Göhres und sind damit auch Teil ihrer tänzerischen Identität. Während Steffen Fuchs mit den Tänzern eine neue Choreografie mit dem Titel "Und langsam sank die Sonne" einstudiert hat, ist Cayetano Sotos Tanzduett "Sortijas" erstmals in Deutschland zu sehen.

Am Montag ab 20 Uhr wird Göhre im Malsaal zusammen mit ihrer Company in der letzten "Tanz+"-Veranstaltung der Spielzeit den Besuchern einen Rückblick auf die vergangene Saison geben, in der es auch viel begeistertes Lob für die Choreografien im "Käfig voller Narren", aber auch den schmerzlichen Abschied von dem Mit-Choreograf, den Zwickauer Ballettmeister Thomas Hartmann, gab.