Baumaßnahmen in Limbach-Oberfrohna

Vorschau Pläne der Stadtverwaltung werden vorgestellt

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Bürgermeister Schmidt zeigt das letzte Großprojekt in Sachen Hochwasserschutz: Die Sicherung des Knauteiches. Foto: abu

Limbach-Oberfrohna. . Ein aufregendes Jahr liegt hinter der Stadt: Der Tag der Sachsen hatte im Vorfeld, aber auch im Nachgang 2016 die Mitarbeiter der Stadtverwaltung beschäftigt. Wer nun annimmt, dass jetzt "Ausruhen" angesagt ist, der irrt: "Nach den ereignisreichen Monaten wollen wir zwar in einen normalen Haushaltsablauf finden", bemerkte Jesko Vogel, "wenn am 6. Februar aber der neue Haushalt zur Abstimmung kommt, stehen wieder erhebliche Investitionen auf dem Plan." Laut dem OB der Großen Kreisstadt sind dabei bei fast allen Maßnahmen Fördermittel eingeplant: "Was als gesichert gilt, sind die Zuschüsse für das Feuerwehrgerätehaus in Bräunsdorf, aber auch für den städtischen Bauhof."

Für die Pestalozzi- und die Scholl-Schule wurden Anträge auf eine Generalsanierung gestellt. Beim Gewerbegebiet Süd sollen auch mit Hilfe von Finanzspritzen alle möglichen Flächen ausgeschöpft werden. "Im Bereich Straßen, Infrastruktur und Brückenbau stehen Projekte wie die Weststraße oder die Straße am Wolkenburger Schlossberg im Fokus", so Vogel weiter. Für Brücken über Gewässer der sogenannten zweiten Ordnung hofft man auf finanzielle Unterstützung. Im Bereich der Hochwasserschadensbeseitigung gibt es 43 Maßnahmen, von denen zwölf bereits vollendet sind.

Ein Vorzeigeobjekt ist dabei die Sanierung des Knauteiches (Foto) im Vorjahr gewesen. In der Verwaltung wird der IT-Bereich aufgewertet: Im Rathaus ist W-Lan im ganzen Haus für die Mitarbeiter vorgesehen, dazu wird eine moderne Telefonanlage angeschafft. Die Software für den Katastrophenschutz soll im Landkreis vorgestellt werden, damit man die Vernetzung mit anderen Gemeinden verbessern kann. Dazu wird die Einsatzzentrale der Feuerwehr aufgerüstet, um zum Beispiel bei Hochwasser noch schneller reagieren zu können.