Bedrohung für die Bienen - Seuche ausgebrochen

Krankheit Imker in Westsachsen bangen erneut um ihre Bienenvölker

Kirchberg. 

Kirchberg. Nachdem es schon zwischen 2014 und 2017 im Kreis Zwickau neun Sperrbezirke wegen des Ausbruches der Amerikanische Faulbrut bei Bienen gab, ist jetzt erneut ein Fall aufgetreten. In einem Bienenstand im Kirchberger Ortsteil Saupersdorf hat das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises diese bösartige, bakterielle Brutkrankheit der Honigbiene festgestellt. Daraufhin wurde im Umkreis von drei Kilometern um den betroffenen Bienenstand ein Sperrbezirk gebildet, in dem strenge Auflagen gelten. Betroffen sind die Stadt Kirchberg, deren Ortsteile Saupersdorf, Burkersdorf und Leutersbach sowie die Gemeinde Hartmannsdorf und der südliche Teil des Langenweißbacher Ortsteiles Weißbach.

Für Menschen stellt diese Krankheit keinerlei Gefahr dar und auch der Honig aus dem Sperrgebiet kann laut Veterinäramt unbedenklich verzehrt werden. Hingegen stehen die Imker durch den Ausbruch der anzeigepflichtigen Seuche vor einem großen Problem. Denn die Bakterien befallen die Bienenlarven in den Waben und töten sie. Gleichzeitig bilden sich in den zersetzten Larven jede Menge neue Bakteriensporen, die sogar mehrere Jahrzehnte überdauern können.