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Belgischer Ausnahmepianist gibt Schülern in Zwickau Tipps

Kostprobe "Rhapsody in School" will Neugier für die Musik wecken

Zwickau. 

Zwickau. Es ist nicht alltäglich, dass sich ein namhafter Pianist wie der aus Belgien stammende Florian Noack von Jugendlichen beim Spiel am Flügel so einfach über die Schultern schauen lässt und ganz locker mit ihnen plaudert. Genau das aber verbirgt sich hinter dem Projekt "Rhapsody in School", von dem einige Schülerinnen und Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums jetzt profitieren konnten. Sie erlebten hautnah die virtuose und sehr emotional geprägte Spielweise des 29-Jährigen.

"Da ich selbst noch nicht allzu alt bin, habe ich sicherlich einen guten Draht zu den Jugendlichen. Mit einem konkreten Plan für den Ablauf solch eines Termins gehe ich die Sache allerdings nicht an. Vielmehr versuche ich auf die jungen Leute und ihre Fragen einzugehen. Der Rest entwickelt sich dann automatisch", sagte Florian Noack. Der 29-jährige Pianist gilt als eines der ganz großen Talente der Klaviermusik und ist auf dem internationalen Podium ein gefragter Solist. Bisher erhaltene Auszeichnungen zeugen davon. Unter anderem war er 2012 Preisträger des XVI. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang, Gewinner des "ECHO-Klassik 2015" als bester Nachwuchskünstler und des Publikumspreises beim Internationalen Rachmaninov-Klavierwettbewerb 2010.

"Rhapsody in School" wurde von dem Pianisten Lars Vogt initiiert und soll mit Unterstützung namhafter Künstler bei Schulbesuchen Begeisterung, Neugier und Interesse für die Musik wecken.

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