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Chemnitz

Besonderer Gast am Crimmitschauer Gymnasium

BESUCH WHZ-Rektorin Hui-fang Chiao war zu Gast

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Ihr Lebensweg von Taiwan an die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) stand im Mittelpunkt eines Besuchs der WHZ-Rektorin Hui-fang Chiao am Julius-Motteler-Gymnasium. An die Crimmitschauer Schule wurde die Professorin für Chinesisch deren Förderverein eingeladen. "Zum einen Seite wollen wir künftig regelmäßig solche Veranstaltungen durchführen, zum anderen könnte eine engere Zusammenarbeit mit der Hochschule in Zwickau entstehen", sagte Fördervereinschef Martin Seidel. Die Idee der Zusammenarbeit mit der WHZ stammt übrigens von Crimmitschaus Oberbürgermeister André Raphael, für den der Besuch der Rektorin ein erster wichtiger Schritt dazu war.

"Ich habe die Deutschen immer bewundert"

"Mit meiner Arbeit an der WHZ hat sich in meinem Leben ein Kreis geschlossen. Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr in Taiwan deutsch gelernt, lebe seit 21 Jahren in Sachsen und fühle mich schon deshalb inzwischen als Deutsche", meinte die Sprachwissenschaftlerin, welche sich aber nach eigener Aussage auch im technischen Bereich auskennt. Hui-fang Chiao sprach eingangs auch von der Geschichte ihres Geburtslandes Taiwan und zog Parallelen zur Flüchtlingsproblematik und die Ausländerfeindlichkeiten in Deutschland. "Auch in Taiwan kamen vor Jahren viele Flüchtlinge vor allem aus China", erzählte der Gast, welcher sich eigentlich weniger in die politischen Belange im Freistaat Sachsen und in  Deutschland einmischen will. "Ich habe die Deutschen immer bewundert", meinte die Professorin. Beispielsweise hat sie im November 1989 in Berlin den Fall der Mauer direkt miterlebt.

Durch das Erzählen über ihr Leben, kam ihre Westsächsische Hochschule etwas kurz. Dennoch hatte Hui-fang Chiao am Ende des Abends ein gutes Gefühl.



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