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Besonderer Masken-Verkauf für den guten Zweck

Idee Christian Meisel verkauft jetzt auch den Hohensteiner Mund-Nasen-Schutz

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Christian Meisel, Inhaber des Edeka-Marktes in Hohenstein-Ernstthal, hätte sich bei der Eröffnung Ende November vergangenen Jahres wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass er einmal Schutzmasken verkauft. Doch durch Corona ist eben vieles anders geworden.

Im Markt gibt es jetzt einen Mund-Nasen-Schutz mit einem besonderen Design für Hohenstein-Ernstthal. Mehrere Hundert Stück wurden bereits verkauft. Insgesamt hatte Meisel 1000 Exemplare geordert. "Ich hatte die Masken bei Oberbürgermeister Lars Kluge entdeckt und fand die Idee gut", sagt Meisel. Der 35-Jährige nahm Kontakt zum Stadtchef und weniger später zu Ron Richter von "B2BA" auf. Das Modelabel kümmert sich um die Gestaltung der Masken, die in der Lebenshilfe-Werkstatt für Menschen mit Behinderung am Sachsenring genäht werden. Die gewünschte Menge habe zwar offenbar kurz für Verunsicherung gesorgt, doch dann lief die Produktion an.

Kompletter Verkaufserlös wird gespendet

"Wir sind alle hier vor Ort und können Ideen gemeinsam schnell realisieren", freut sich Meisel über das Miteinander der jungen Macher in der Stadt. Verkauft wird der Hohenstein-Ernstthaler Mund-Nasen-Schutz, der in einem kleinen Herz die Konturen des Rathauses zeigt und zudem den Bezug zum beliebten "Hot"-Kennzeichen herstellt, für vier Euro. Masken wurden sogar schon nach Niedersachsen verschickt. "Den kompletten Verkaufserlös will ich an die Lebenshilfe spenden. Das soll eine zusätzliche Wertschätzung für die Arbeit der Leute sein", sagt Christian Meisel.

Mit dem ersten halben Jahr in Hohenstein-Ernstthal ist der Händler aus Leidenschaft mehr als zufrieden. "Wir liegen deutlich über den Erwartungen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Hohenstein-Ernstthaler den Markt so gut annehmen", sagt Meisel. Auch als es mitten in der Corona-Krise hektisch zuging, lief es gut und viele Menschen haben sich dankbar für die Arbeit gezeigt. "Manche Leute haben meinem Team sogar kleine Geschenke gemacht", freut sich Christian Meisel.