Besucherbergwerk öffnet wieder

Saison Freundeskreis Geologie und Bergbau zeigt auch neue Ausstellung

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Besucher im Hohenstein-Ernstthaler Lampertusschacht. Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Nach ein paar ruhigen Monaten beginnt am kommenden Samstag beim Freundeskreis Geologie und Bergbau die neue Saison im Besucherbergwerk Lampertusschacht an der Dresdner Straße.

Erstmals können die alten Anlagen wieder befahren werden. Befahren bedeutet dabei aber nicht, dass es mit technischen Hilfe in die Tiefe geht.

Besucher können erstmals Tiefen erkunden

Besuchergruppen steigen auf Leitern, die von den Bergleuten "Fahrten" genannt werden, über Zwischenebenen bis in eine Tiefe von mehr als 40 Metern. Dort und in der Bergwerksebene in rund 26 Metern Tiefe können die Stollen erkundet werden, deren Bau vor mehr als 500 Jahren begann. Im Jahr 1910 endete dann der Bergbau im Lampertusschacht. "Wer bei einer Befahrung mitmachen möchte, sollte sich telefonisch anmelden", sagt Thomas Posern, Vorsitzender des Freundeskreises Geologie und Bergbau. Er ist unter der Rufnummer 03723-700200 erreichbar. Je nach Resonanz werden dann am Samstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr Besuchergruppen durch die alten Anlagen geführt.

Einst wurde dort Arsen abgebaut

Im Huthaus auf dem Gelände des Lampertusschachtes wird neben der Ausstellung zum Bergbau in der Region auch eine neue Sonderausstellung zum Thema Arsen gezeigt.

Einst wurde es im Lampertusschacht abgebaut. "Die Einsatzmöglichkeiten waren und sind sehr vielseitig", sagt André Schraps, stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises, der die Ausstellung gestaltet hat und am morgigen Donnerstag, 20 Uhr, auch einen Vortrag zum Thema Arsen im Huthaus halten wird.