Bismarckturm lockt rund 4000 Besucher an

Wahrzeichen Führungen auch bei Kindertagesstätten und Schulen beliebt

Glauchau. 

Glauchau. Es geht genau 197 Stufen nach oben. Wer den Aufstieg geschafft hat, genießt einen tollen Ausblick aus luftiger Höhe von der Plattform des Bismarckturmes in Glauchau.

Bei klarer Sicht lassen sich in der Ferne das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und der Fichtelberg in Oberwiesenthal erkennen. Allerdings lohnt sich selbst bei trüber Witterung der Aufstieg auf das Wahrzeichen. Die Besucher werden mit einem tollen Blick über Glauchau, die sich von oben als Stadt im Grünen präsentiert, entschädigt. In der näheren Umgebung gibt es neben den zahlreichen Kleingartenanlagen unter anderem das Rudolf-Virchow-Klinikum und die Staatliche Studienakademie als markante Bauwerke zu entdecken.

Bismarckturm seit einem halben Jahr wieder für Besucher geöffnet

Die Türen des Turmes aus Sandstein sind zwischen Februar 2014 und April 2019 für Besucher versperrt geblieben. Die Stadtverwaltung musste den Turm aus Sicherheitsgründen schließen, da ein Verblendstein aus der Empore gefallen war. Danach verging viel Zeit, um Geldquellen anzuzapfen und Reparaturen durchzuführen. Seit einem halben Jahr ist nun wieder der Besuch des Bismarckturmes möglich. Um die Aufgabe kümmern sich die Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins "Schönburger Land".

Sie können nach dem Abschluss der aktuellen Saison ein positives Fazit ziehen. "Wir haben rund 4000 Gäste auf dem Bismarckturm begrüßt", sagt Vereinsmitglied Dietmar Schindler.

Besonders an Feiertagen bei Besuchern beliebt

An 13 Tagen war der ehemalige Wasser- und aktuelle Aussichtsturm geöffnet. Vor allem an den Feiertagen zu Ostern und zum Tag der Deutschen Einheit freuten sich Dietmar Schindler und seine Mitstreiter über einen großen Andrang. "An den Wochenenden waren hauptsächlich Erwachsene auf dem Bismarckturm", sagt Schindler.

Die Möglichkeit, an vereinbarten Führungen teilzunehmen, nutzten aber auch Kindertagesstätten und Schulklassen. Sie kamen an Wandertagen nicht nur aus Einrichtungen in Glauchau.

"Auch aus Hohenstein-Ernstthal, Lichtenstein und St. Egidien stellten wir ein großes Interesse fest", sagt der Mann, der sich um den Bismarckturm kümmert.