Böse Überraschung verhindern

Interview mit Bürgermeister Matthias Topitsch

Nach der Komplett-Sanierung des Waldbades soll ein Teil des Beckens im Spätherbst mit Wasser gefüllt werden. Die Beseitigung der Hochwasserschäden in der Freizeiteinrichtung hat rund 920.000 Euro gekostet. BLICK-Reporter Holger Frenzel führte dazu mit Bürgermeister Matthias Topitsch (CDU) das folgende Gespräch.

Warum wird das Becken im Spätherbst, wenn keiner mehr ins Waldbad kommt, mit Wasser gefüllt?

Wir prüfen das Becken auf seine Dichtheit und die Technik auf ihre Funktionsfähigkeit. Das Becken soll bis zur nächsten Woche gefüllt sein. Damit wollen wir verhindern, dass es zu Beginn der neuen Saison vielleicht eine böse und nicht eingeplante Überraschung gibt.

Was passiert mit dem Wasser, was nun in das Becken des Bades fließt?

Wir müssen einen Feuerlöschteich, der sich unterhalb des Bades befindet, ablassen. Dort machen sich Arbeiten am Mönch erforderlich. Das Wasser wird dann wieder für das Anstauen des Teiches genutzt. Es handelt sich um rund 4000 Kubikmeter Wasser.

Gibt es schon konkrete Pläne für eine Wiedereröffnungs-Party?

Nein. Dafür haben wir noch etwas Zeit. Die Wiedereröffnung soll auf jeden Fall in einem würdigen Rahmen erfolgen und damit eine kleine Entschädigung für den Ausfall der diesjährigen Badesaison darstellen.

Erstens: In Zukunft wird der eine oder andere Bauvertrag etwas anders gestrickt. Zweitens: Ich habe mich dazu entschlossen, die Ziele für die Fertigstellung etwas defensiver in der Öffentlichkeit zu formulieren.