Boris Rousson hilft den Eispiraten

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Boris Rousson ist kurzfristig eingesprungen. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Boris Rousson ist als Feuerwehrmann bei den Eispiraten Crimmitschau eingesprungen. Der 46-jährige Deutsch-Kanadier, der normalerweise in der Nachwuchsabteilung des Stammvereins arbeitet, hat die Eispiraten-Profis am Freitag gegen Bad Nauheim und am Sonntag in Freiburg betreut.

Der Grund: Trainer Chris Lee ist mit einer fiebrigen Erkältung ausgefallen. Am Freitagmittag hat Mannschaftsarzt Matthias Modes den Krankenschein ausgestellt. Der Coach war seit zwei Wochen angeschlagen und kroch sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch. "Er bekam vom Arzt strikte Bettruhe verordnet", sagte Sportchef Ronny Bauer, der sich auf die Suche nach einem Interimstrainer machen musste. Einen Co-Trainer gibt es nicht. Da Nachwuchschef Torsten Heine nicht in Crimmitschau war, musste Boris Rousson hinter die Bande. "Ich stand am Freitagnachmittag noch zwei Stunden mit meiner Schülermannschaft auf dem Eis. Danach blieb noch etwas Zeit, um einen Blick auf Videomaterial und Statistik zu werfen", sagte der Interimstrainer, der in seiner aktiven Laufbahn insgesamt 423 DEL-Einsätze absolviert hat.