Brücke: Geld fehlt

Investition Dennheritz lehnt Zuschuss ab

Dennheritz. 

Bürgermeister Frank Taubert (Freie Wähler) schließt eine finanzielle Beteiligung der 1400-Einwohner-Gemeinde an einem möglichen Neubau der Muldenbrücke in Wernsdorf aus. Das teilt der Ortschef auf Blick-Anfrage mit. Die Verbindung haben in der Vergangenheit viele Fußgänger und Radfahrer, die von Wernsdorf nach Niederschindmaas oder nach Schlunzig wollten, genutzt. Die baufällige Überführung ist nun schon seit drei Jahren gesperrt. Die Stadt Glauchau, die Eigentümerin der Muldenbrücke ist, hat bisher kein Geld für Abriss und Neubau. "Wir wissen, dass die Brücke eine wichtige Bedeutung hat. Die Gaststätten auf beiden Seiten der Mulde können von Ausflüglern und Tagesgästen profitieren", sagt Frank Taubert. Er macht aber deutlich, dass Dennheritz trotz der guten finanziellen Lage keine "Finanzspritze" leisten kann. Taubert: "Das ist aus meiner Sicht rechtlich nicht möglich." In der Vergangenheit hat der Wernsdorfer Ortsvorsteher Andreas Winkler (CDU) schon mehrfach angekündigt, dass er die Vertreter aus den umliegenden Orten zu einem "Brücken-Gipfel" an einen Tisch holen will. Die Kommunalpolitiker aus Dennheritz signalisieren Interesse an einer solchen Beratung. "Wir haben bisher noch keine Einladung erhalten. Wichtig ist, dass bei diesem Thema jemand die Initiative ergreift", sagt Taubert.