Brache verschwindet aus Meerane

Industrie Kosten für den Abriss belaufen sich auf 288.000 Euro

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Foto: Gregor Bister/E+

Meerane. Eine weitere Industriebrache verschwindet im nächsten Jahr aus dem Stadtbild von Meerane. Dabei handelt es sich um die ehemaligen Möbelstoff-Werke II, die sich am Rosental 44 befinden und in Richtung Waldenburger Straße erstrecken. Bei einer Informationsveranstaltung, die vor wenigen Tagen in Hainichen stattfand, hat Bürgermeister Lothar Ungerer den Zuwendungsbescheid von der Sächsische Aufbaubank (SAB) erhalten. Sie machen den Abbruch der Industriebrache und die Schaffung einer Grünfläche möglich. Die Gesamtkosten betragen 288.000 Euro. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (kurz: Efre) gibt es einen Zuschuss von 230.000 Euro. Damit werden 80 Prozent der Ausgaben gefördert. Die Stadt muss einen Eigenanteil von 20 Prozent - das entspricht 58.000 Euro - aufbringen.

Schon im kommenden Jahr beginnen die Arbeiten

"Damit", so der Meeraner Bürgermeister, "können wir bereits im kommenden Jahr die Industriebrache beseitigen. Wir danken sehr herzlich dem Innenministerium und der SAB für die wohlwollende und zügige Förderung. Damit ist es uns möglich, im Bereich Rosental einen weiteren Schritt in der Stadtentwicklung zu machen."

Die Werke waren in der DDR eine Abteilung der VEB Möbelstoff- und Plüschwerke Hohenstein-Ernstthal. 1936 firmierte das Unternehmen als Mechanische Mokettweberei GmbH, Richard Matthes. Die Möbelstoffwerke I an der Talstraße wurden schon 2007/08 abgerissen. Die Gebäude im Rosental, die nun folgen, befanden sich damals noch nicht im städtischen Eigentum.