Brandschützer testen Stadtmuseum für möglichen Ernstfall

Ausbildung Der etwas andere Besuch im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum

Werdau. 

Werdau. Die Ausstellungen im Stadt- und Dampfmaschinenmuseum waren am Mittwochabend noch hell erleuchtet. Schließlich bekam das Haus in der Werdauer Holzstraße einen nicht ganz alltäglich Besuch: die Kameraden der Ortsfeuerwehr. Im Rahmen ihrer ganz regulären Ausbildung rückten die Frauen und Männer mit vier Fahrzeugen aus.

"Wir wollten uns hier die örtlichen Bedingungen für den Ernstfall anschauen. Bisher waren die für uns so gut wie unbekannt", erklärte mit Jens Hübler der 1. Stellvertreter des Ortswehrleiters diesen "Ausflug", der zunächst auch wie ein normaler Museumsbesuch aussah.

Während sich die Feuerwehrverantwortlichen neben den Ausstellungsräumen unter anderem auch die Bedingungen im Keller anschauten, besichtigten die meisten der Brandschützer die Ausstellungen in den beiden Etagen des Hauses.

Doch dann schrillte die Brandmeldeanlage, im benachbarten Museumsdepot wurde Rauch angenommen. Die Kameraden sperrten die Holzstraße vor dem Museum und bauten über die beiden Löschfahrzeuge sowie die vorhandenen Hydranten eine Wasserversorgung auf. Oberhalb des Gebindehauses positionierte sich die Drehleiter. "Für den Fall der Fälle ist dieser Standort für die Leiter ideal", sagte Gemeindewehrleiter Henning Tröger, der in die kleine Übung gleich noch einen Atemschutz-Unfall "einbaute". Insgesamt zeigte sich Tröger mit dem Ablauf sehr zufrieden. Die Werdauer Feuerwehr war zum ersten Mal zum Museum ausgerückt.