Briefmarken gehen, Trachten kommen

Finale Sonderbriefmarken nur noch bis Sonntag zu sehen

briefmarken-gehen-trachten-kommen
Gabriele Pabstmann lädt letztmals zum Bewundern der "kleinen Kunstwerke" ein. Foto: abu

Limbach-Oberfrohna. In den meisten Haushalten sind die weihnachtlichen Accessoires inzwischen wieder verstaut, und auch im Esche-Museum strahlt nur noch bis Sonntag 17 Uhr der "Lichterglanz" der nach gut zwei Monaten endenden Sonderschau. Die "kleinen Kunstwerke - Briefmarken zur Weihnachtszeit" haben über 350 Besucher angelockt, was einen durchschnittlichen Wert für solch eine Darbietung darstellt.

Die nächste kleine Ausstellung steht schon in den Startlöchern: Vom 26. Januar bis zum 5. Februar heißt es "Brauchtum Tracht". "Die vorgestellten Exemplare stammen aus dem ehemaligen Ostpreußen, Schlesien, Pommern und dem Böhmerwald", erläuterte Gabriele Pabstmann. "Sie wurden Anfang der 1990er Jahre durch den Bund-der-Vertriebenen-Heimat- und Trachtenchor aus Schwarzenberg im Erzgebirge erworben und bei zahlreichen Auftritten bis zur Auflösung des Chores 2013 getragen." Laut der amtierenden Museumsleiterin werden diese werden nun als Wanderausstellung durch den Verein "Erinnerung und Begegnung" zur Verfügung gestellt.

Am 4. Februar steht der erste Workshop des Jahres an: Dabei erleben Strickmaschinen, wie sie zu DDR-Zeiten weit verbreitet waren, eine Renaissance. Unter dem Titel "Ran an die Haushalts-Strickmaschinen" führt Inge Reichelt, die in Chemnitz eine Handstrickerei betreibt, in die Technik ein oder gibt Hinweise zur Auffrischung der Kenntnisse. Strickmaschinen werden zur Verfügung gestellt.