Brücke erhält Frischekur

Ausbau Arbeiten sollen bis Mitte 2016 erfolgen

Ein weiteres Projekt für die Beseitigung von Hochwasserschäden kann in Angriff genommen werden: Für die Erneuerung des Überbaus der Brücke über die Pleiße im Zuge der Poststraße und der Teilrückbau anschließenden Ufermauer unterhalb des Parkplatzes an der Annoncenuhr gibt es eine Finanzspritze. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr stellt 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen aus dem Aufbauhilfefonds des Bundes und des Freistaates.

Beim Bauwerk handelt es sich um eine einfeldrige Gewölbebrücke mit aufgesetzten Stirnwänden aus Bruchsteinmauerwerk. Infolge des Hochwassers kam es zu großflächigen Lockerungen, Deformationen und Ausbrüchen an den beiden Stirnmauern. Weiterhin entstand ein vier Zentimeter breiter Riss am Rand der Gewölbeleibung. Im Gründungsbereich vor dem rechten Widerlager haben die Wassermassen rund 25 Quadratmeter Sohlpflaster herausgebrochen und 80 Zentimeter tiefe Auskolkungen verursacht. Die Standsicherheit der Stützwand ist beeinträchtigt. Das Brückenbauwerk erhält einen neuen Überbau aus Stahlbeton und neue Flügelmauern. Im Zuge der Brückeninstandsetzung wird die Pleißesohle repariert. Die Ausführung der Arbeiten ist bis Mitte 2016 geplant.