Brücke soll bis Herbst 2019 wieder stehen

Schloss Historische Verbindung in den Park wird wieder hergestellt

Glauchau. 

Glauchau. Der Schlösserkomplex in Glauchau soll künftig zusätzlich wieder über einen Zugang, der lange gesperrt war, erreichbar sein.

Deshalb haben vor wenigen Tagen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Hirschgrabenbrücke begonnen. Die Kosten belaufen sich auf knapp 1,2 Millionen Euro.

Die Hirschgrabenbrücke befindet sich im Fördergebiet städtebaulicher Denkmalschutz "Stadtkern und Lange Vorstadt". Damit können 80 Prozent der Kosten aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" gefördert werden. Um die Umsetzung des Bauprojektes kümmert sich ein Unternehmen aus Niederdorf.

Beide Randbögen wurden erhalten

Die Mitarbeiter haben sich im Juni zunächst um den Aufbau der Baustelleneinrichtung und das Anbringen des Baumschutzes gekümmert. Vor wenigen Tagen begann der Abbruch der alten Hirschgrabenbrücke. "Zuvor sind die beiden Randbögen gesichert worden, da diese laut Denkmalbehörde erhalten werden sollen. Im weiteren Verlauf wird das Abbruchmaterial ausgesiebt, um wiederverwendbare Natursteine einzusetzen", sagt Rathaussprecherin Bettina Seidel. Sie kündigt an, dass das Bauvorhaben bis zum Herbst 2019 zum Abschluss gebracht werden soll.

Kulturelles Zentrum

Die Doppel-Schlossanlage ist ein kulturelles Zentrum von Glauchau. Hier befinden sich Museum, Galerie, Musikschule und Stadt- und Kreisbibliothek. Zudem wird das Ensemble für zahlreiche Events wie zum Beispiel Stadtfest, Sommerkunstwerkstatt, Schlossspektakel und Weihnachtsmarkt genutzt. Momentan läuft auch die Umgestaltung des Vorplatzes schon auf Hochtouren.

"Wir wollen das gesamte Schlossensemble in Verbindung mit dem Schlosspark attraktiv gestalten und eine historische Wegebeziehung wieder herstellen", sagt Bettina Seidel zur Zielsetzung.