Brutvögel müssen auf mehr Erdreich warten

Sanierung Teichinsel von Limbach-Ob. bleibt unverändert

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Die Insel im Großen Teich wird vorerst doch nichts saniert. Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Die geplante Sanierung der kleinen Insel im Großen Teich muss um ein Jahr verschoben werden. Nachdem nach wie vor nicht geklärt ist, wer sich vor ein paar Wochen am Abflussbauwerk zu schaffen gemacht hatte, sollte der niedrige Wasserstand gleich dazu genutzt werden, die Vogelinsel aufzuwerten. Durch den Wellenschlag war das Eiland, das von Reiherenten, Haubentauchern, Blässhühnern und vor allem auch Lachmöwen zur Rast und Brut genutzt wird, beständig kleiner geworden.

Kein Bauunternehmen zeigte Interesse

Die Sanierung war von der unteren Naturschutzbehörde im Sommer ausgeschrieben worden, jedoch hatte kein Bauunternehmen Interesse gezeigt. Nach direkten Anfragen wurden laut der Kreis-Pressestelle nur Angebote unterbreitet, die aufgrund der aktuellen Baupreisentwicklung mindestens 30 Prozent über der Kostenberechnung lagen.

Bei einem nächsten Versuch im Herbst 2018 soll dann Erdreich aufgetragen werden können. Der Hauptteich des unter Naturschutz stehenden Teichgebiets, das überregional bekannt ist, hatte zuletzt durch natürlichen Zulauf und Regenfälle wieder einen etwas erhöhten Wasserstand aufweisen können. Dadurch war auch bei den eingesetzten Karpfen kein größerer Schaden entstanden.