BSV Sachsen feilt am Kader

Handball Rentsch will weiterhin auf bewährte Stammkräfte setzen

Zwickau. 

Zwickau. Die Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau durchliefen in der vergangenen Saison ein Wellenbad der Gefühle. Nach einer völlig verkorksten Hinrunde strafften sich die Sachsenmädels unter der Regie des Trainer-Rückkehrers Norman Rentsch und sammelten in der Rückrunde Punkte, ehe sie im Endspurt dem Verletzungspech Tribut zahlen mussten und sich mit einem ausgedünnten Kader ins Ziel retteten. "Unterm Strich steht, das wir den Klassenerhalt geschafft haben", sagt Rentsch.

Mit Anna Mareen Herr, Stefanie Hopp und Josepha Kallenberg wurden drei Spielerinnen verabschiedet. Für alle drei Damen wird künftig das Studium beziehungsweise die berufliche Ausbildung im Vordergrund stehen. Kallenberg verabschiedete sich mit Tränen in den Augen: "Ich hatte sechs tolle Jahre beim BSV, habe dabei im Verein und im Umfeld prima Charaktere kennengelernt." Die 25-jährige zieht es nun nach Kassel, wo sie an der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung ein Studium beginnt.

Für die neue Saison plant der BSV Sachsen mit drei oder vier Neuzugängen. Das oberste Ziel für das nächste Spieljahr sei, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, betont Rentsch. Dabei baut der Trainer auch auf bewährte Stammkräfte wie Jenny Choinowski, Katarina Pavlovic, Petra Nagy, Alisa Pester, Nadja Bolze, Isa-Sophie Rösike, Fabienne Kracht oder das 19-jährige Totwart-Talent Charley Zenner, die beim BSV bleiben.