BSZ feiert 20 Jahre Schüleraustausch

Partnerschaft Einrichtung in Limbach-Oberfrohna hatte schon Gäste aus verschiedenen Ländern

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Das Berufliche Schulzentrum (BSZ) auf der Hohensteiner Straße hat über die Jahre viele Projekte mit Schülern aus anderen Nationen durchgeführt. So waren schon Finnen oder Malteser, Spanier oder Ungarn zu Gast. Die kontinuierlichste Verbindung aber hält man zur österreichischen Landesberufsschule von Pinkafeld, unweit der ungarischen Grenze im Burgenland gelegen. "Ende der 1990-er Jahre haben wir Kontakt nach Limbach aufgenommen", teilte Adalbert Fleck mit. "Mit mittlerweile gut 20 Jahren Zusammenarbeit unterhalten wir eines der am längsten laufenden Schüleraustauschprojekte ganz Europas."

Im aktuellen Projekt ging es um Kirchenfenster

Die jeweiligen Projekte sind immer auf zwei bis drei Jahre ausgelegt, bei der Zusammenarbeit passt es einfach. "Bis auf den beruflichen Gymnasiumszweig, den das BSZ anbietet, sind unsere Ausbildungsprofile und die Konzepte ähnlich", so Fleck. Wenn es eine neue Idee gibt, wird diese zunächst bei der EU eingereicht. Durch das dortige Erasmus-Förderprogramm werden vor allem allgemeine sowie berufliche Bildung unterstützt. Beim aktuellen Projekt, das in der letzten Woche am BSZ im Mittelpunkt stand, waren vier Schüler des dritten Lehrjahres aus Pinkafeld zu Gast. Dabei wurde gemeinsam mit zwölf Limbacher Auszubildenden daran gearbeitet, ein Fenster der Neuen Kirche Wolkenburg darzustellen.

"Dabei hat eine Gruppe ein Muster in verkleinertem Maßstab mit der Hand hergestellt, eine zweite mit der CNC-Fräse und Gruppe drei mittels 3-D-Drucker", erläuterte Außenstellenleiter Matthias Stemmler. Entstanden sind drei Lehrtafeln, auf denen die Modelle zu sehen sind. Parallel dazu wurden Arbeitsblätter mit typischen Gebäuden des Limbacher und Pinkafelder Umlands vorbereitet, die in Baustilkunde und rund um die Anwendung moderner Produktionstechniken zum Einsatz kommen sollen.