Bürgervereinigung fordert höheren Zuschuss

Hoffnung Antrag auf Förderung des Tiergeheges eingereicht

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Crimmitschau. Für das Tiergehege gibt es wieder Hoffnung. Die Fraktion der Bürgervereinigung "Für Crimmitschau" hat zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am Donnerstagabend einen Antrag zur Erhöhung des finanziellen Zuschusses eingereicht. Dabei geht es um einen Extra-Betrag in Höhe von 24.438 Euro, der im nächsten Jahr zusätzlich benötigt wird. "Das Geld soll im Haushalt der Stadt eingestellt werden", fordert die Fraktionsvorsitzende Christine Venzmer. Offen ist, wann der Stadtrat über den Vorschlag berät.

Bisher keine Förderung

Der Verein zur Förderung von Ausbildung und Beschäftigung (FAB) kümmert sich seit elf Jahren um das Tiergehege im Sahnpark. Der jährliche Zuschuss von 40.000 Euro ist dabei stets unverändert geblieben. "Der Betreiber hat nicht nur zum Erhalt beigetragen. Die vorhandenen Gebäude konnten auch erneuert und grundhaft saniert werden", sagt Venzmer. Dabei haben auch sozial benachteiligte junge Leute, die eine überbetriebliche Ausbildung absolvieren, mit angepackt. Das Förderprogramm fällt aber weg. Deshalb reicht das Budget, was dem FAB zur Verfügung steht, nicht mehr aus. Der Verein hat den Betreibervertrag vorsorglich zum Ende des Jahres gekündigt.

Langfristige Lösungen werden gesucht

Die Bürgervereinigung "Für Crimmitschau", die über 13 Stadtratsmandate verfügt, fordert die Erhöhung des Zuschusses. Venzmer verweist auch auf die inhaltlich wertvolle Arbeit im Tiergehege für "unsere Kindertagesstätten und Grundschulen". Die Erhöhung der finanziellen Unterstützung soll nur für 2018 bewilligt werden. Venzmer: "Dann bleibt im nächsten Jahr genügend Zeit, damit die Verwaltung mit Betreiber und Bevölkerung nach alternativen und langfristigen Lösungen suchen kann."