Bundesstraße sorgte für viel Unmunt

Infrastruktur- Oberflächensanierung verzögerte sich um fünf Wochen - Qualität wird kritisiert

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Auf der B173 gibt es endlich wieder grünes Licht. Foto: Markus Pfeifer

Gersdorf / Lichtenstein. Nach mehrfachen Verzögerungen ist es nun tatsächlich vollbracht. Auf der B173 zwischen Gersdorf und Lichtenstein rollt der Verkehr wieder. Auf einer Strecke von 4,2 Kilometern wurde die Straßendecke erneuert. Das Projekt, das im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr realisiert wurde, kostete reichlich 1,1 Millionen Euro. Für Unmut hatten aber nicht die Kosten, sondern die Verzögerungen gesorgt. Begonnen wurde mit Bau im September und sollte eigentlich am 28. Oktober abgeschlossen sein. Das klappte nicht und auch weitere Termine für die Freigabe konnten nicht eingehalten werden, da es laut Isabel Siebert, Sprecherin des Landesamtes, Qualitätsmängel beim Asphalt gegeben hatte. Zudem sorgten nach Fertigstellung der Fahrbahn weitere Arbeiten an den Straßenrändern für Verzögerungen, die Verkehrsteilnehmer vor allem wegen der langen Umleitung nervten. Die ausgewiesene Strecke war rund 16 Kilometer lang. Als die Straße weitgehend fertig war, aber offiziell gesperrt, wurde sie von vielen unerlaubt genutzt, was die Polizei auf den Plan rief. Optimal ist auch nach der Freigabe nicht alles. In Internetforum kritisierten mehrere Autofahrer, dass die Straße an einigen Stellen alles andere als eben sein. mpf