Chef-Brandschützer geht in Rente

Feuerwehr Nachfolger für Thomas Wende wird gesucht

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Kreisbrandmeister Thomas Wende geht im Januar 2019 in den Ruhestand. Foto: Holger Frenzel

Landkreis. Kreisbrandmeister Thomas Wende will im Januar 2019 in den Ruhestand gehen. "Aus meiner Sicht ist dafür der passende Zeitpunkt gekommen. Die letzten Jahre sind nicht spurlos am Körper vorbeigegangen", sagt Thomas Wende, der die Entscheidung für seinen Abschied nach eigenen Worten schon vor anderthalb Jahren getroffen hat.

Bewerber können sich bis Mitte des Monats bewerben

Der Kreisbrandmeister ist nicht nur der Chef von 3628 Einsatzkräften in den Feuerwehren im Landkreis Zwickau. Er leitet zudem die wichtige Stabsstelle für Brand- und Katastrophenschutz - mit momentan 13 fest angestellten Mitarbeitern. Die Suche nach einem Nachfolger von Thomas Wende läuft auf Hochtouren. Bewerber mussten sich bis Mitte des Monats melden. Als Voraussetzung wurden eine abgeschlossene Ausbildung im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst und Berufserfahrung im Brand- und Katastrophenschutz angegeben.

Was sollte man mitbringen?

"Man muss bereit sein, einen Großteil der Freizeit für die Aufgaben als Kreisbrandmeister zur Verfügung zu stellen", sagt Wende, der sich seit zwei Jahrzehnten als "Chef-Brandschützer" um die kleinen und großen Sorgen der Feuerwehrleute gekümmert hat. Unter anderem koordiniert der 62-Jährige - gemeinsam mit seinen Stellvertretern - die Verteilung der Fördermittel. Rund 1,1 Millionen Euro stellt der Freistaat jährlich für Investitionen in Technik, Fahrzeuge und Gerätehäuser zur Verfügung. Zudem muss der Kreisbrandmeister den Landrat und die Beigeordneten in allen Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes beraten.