Clown schaut im Klinikum vorbei

Abwechslung Mandy Schilling-Ehnert ist zweimal pro Monat im Einsatz

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Mandy Schilling-Ehnert ist als Klinik-Clown im Einsatz. Foto: Frenzel

Glauchau. Auf der Kinderstation des Rudolf-Virchow-Klinikums in Glauchau sorgt ein Klinik-Clown für Abwechslung. Die Aufgabe übernimmt Mandy Schilling-Ehnert. Am Montag war die 44-Jährige, die ihren Bundesfreiwilligendienst im Krankenhaus absolviert, in Begleitung von Medienvertretern unterwegs. "Das schönste Dankeschön ist ein Lächeln der Kinder", sagt sie. Im Normalfall schlüpft Mandy Schilling-Ehnert zweimal im Monat in das Clown-Outfit.

Mit einer Tasche voller Zauberkraft, buntem Gesicht und tollem Kostüm besucht die Glauchauerin die kleinen Patienten. Dabei geht sie liebevoll auf das Alter der Patienten ein. Die Kleinen werden schon mal vom Zauberbär mit Seifenblasen begeistert, während die größeren Kinder zusammen mit dem Klinik-Clown die Tricks von der Zauberschule üben können.

Die Schmerzen und den Kummer sollen die Kinder - zumindest für kurze Zeit - vergessen. "Die Mädchen und Jungen erzählen auch von schöneren Dingen, zum Beispiel im Kindergarten und in der Schule", sagt Mandy Schilling-Ehnert. Sie hat auch kein Problem, die Schwestern oder die Eltern mit in die Show einzubeziehen.

Die dreifache Mutter hat viele Jahre Theater gespielt und war als Straßen-Clown tätig. "Durch den Einsatz als Klinik-Clown bleibe ich in dem Metier weiter am Ball", sagt die Künstlerin, die sich sogar noch über Verstärkung für das Clown-Team im Krankenhaus freuen würde: "Zwei Clowns sorgen für noch mehr Freude, vielleicht auch einmal auf anderen Stationen".