Crimmitschau: Umbau muss warten

Kreuzung Angebote sprengen Budget

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Die Umgestaltung des Knotenpunktes von Friedrich-August-Straße und Silberstraße in Crimmitschau muss verschoben werden. Der Grund: Die Angebote, die von Baufirmen eingereicht worden sind, sprengen das Budget der Stadt.

Verschiedene Ursachen

Für die Pflasterarbeiten stehen 103.000 Euro zur Verfügung. "Die günstigsten Angebote lagen bei etwas mehr als 300.000 Euro. Deshalb wurde die Ausschreibung aufgehoben", sagt Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller. Das Natursteinmaterial, das rund 48.000 Euro gekostet hat, liegt bereits seit einem Jahr in einem Lager der Stadt. Nun muss nur noch eine Firma gefunden werden, die sich um die Verlegung der Steine kümmert. Für die Explosion der Kosten gibt es verschiedene Ursachen. Dazu gehört, dass die Firmen momentan gut gefüllte Auftragsbücher haben und die Stadt - mit Blick auf die Interessen der Innenstadthändler - kleine Bauabschnitte bilden will.

Nun wird nach einer Lösung gesucht. Zunächst will Götz Müller abwarten, wie viel Geld für den geplanten Abriss der ehemaligen Broiler-Klause an der Silberstraße benötigt wird. Danach soll entschieden werden, ob zusätzliche Mittel für den Knotenpunkt bereitgestellt werden können.