Crimmitschau: Wie soll das Schaf-Maskottchen heißen?

Tuchfabrik Vorschläge sollen bis 18. November eingereicht werden

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Bereits seit März wirbt die Tuchfabrik Gebrüder Pfau mit Hilfe eines kleinen Schafes für die 4. Sächsische Landesausstellung, die im nächsten Jahr auch in Crimmitschau stattfinden wird. Die Wahl dieses Tieres kommt dabei nicht von ungefähr. Es soll vor allem an die historische Entwicklung der ehemaligen Tuchfabrik erinnern. So war es einst Textilfabrikant David Friedrich Oehler, der sich zudem mit Schafen beschäftigte und im Ortsteil Frankenhausen sogar eine Merinoschafzucht unterhielt. Die Wolle eignete sich besonders als Rohstoff für die damalige Streichgarnspinnerei. Für das Merinoschaf, was nun im Miniformat nach Crimmitschau zurückkehrt, wird noch ein passender Name gesucht. Die Tuchfabrik will die Bevölkerung mit in die Namenswahl einbeziehen. Vorschläge sollen bis zum 18. November eingereicht werden. "Da es sich um eine Merinoschafdame aus Spanien handelt, sind vor allem spanische Mädchennamen sehr willkommen", sagt Marion Kaiser, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Tuchfabrik. Die offizielle Namensvergabe ist nach der Entscheidung, die gemeinsam von der Tuchfabrik, dem Förderverein sowie der Stadt getroffen wird, am 1. Dezember zum Weihnachtsmarkt in der Tuchfabrik geplant. Vorschläge können per E-Mail an prade@saechsisches-industriemuseum.com oder per Post an Tuchfabrik Gebr. Pfau, Leipziger Str. 125, 08451 Crimmitschau geschickt werden.