Crimmitschauer Stadtchef freut sich über Finanzspritze

Innenstadt Wohnungen und Gewerberäume sollen in das Schocken-Kaufhaus

Crimmitschau. 

Crimmitschau. André Raphael (CDU) war am Dienstag persönlich in Berlin. Dort hat der Crimmitschauer Oberbürgermeister den Fördermittelbescheid für die geplante Sanierung des Schocken-Kaufhauses in der Innenstadt in Empfang genommen. "Das Votum für das Schocken-Kaufhaus in Crimmitschau ist ein wichtiges Signal. Die Sanierung dieses bedeutenden Baudenkmals und die spätere Nutzung mit Wohnen und Gewerbe werden entscheidend zur Belebung der Innenstadt beitragen", sagte der 57-Jährige.

Für Wirtschaftstreff und Einwohnerversammlung geöffnet

Die Projektkosten in Crimmitschau belaufen sich auf rund 5,2 Millionen Euro. Förderfähig im Rahmen des Städtebaus sind davon 3,9 Millionen. Davon geben der Bund 2,6 Millionen und die Stadt 1,3 Millionen Euro. Dazu stellen die privaten Investoren einen Eigenanteil von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das Schocken-Kaufhaus, welches seit 20 Jahren leer steht, wurde zuletzt unter anderem schon für einen Wirtschaftstreff und eine Einwohnerversammlung geöffnet. Zudem ist momentan eine Ausstellung zum Bauhaus-Stil zu sehen.

"Jetzt kann es also richtig losgehen."

Die Förderentscheidung des Ministeriums orientiert sich an der Empfehlung einer Auswahljury unter Vorsitz des parlamentarischen Staatssekretärs und Hohenstein-Ernstthaler Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz (CDU). Mit der Übergabe der Förderurkunden wird der offizielle Startschuss für die Umsetzung der Projekte gegeben. Jetzt kann es also richtig losgehen", freut sich der Zwickauer Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (CDU). Von dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" profitieren investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler beziehungsweise internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen sowie Projekte mit hohem Innovationspotenzial und Vorbildwirkung.

Für die laufende Förderperiode hatten sich bundesweit 118 Projekte beworben. Für die ausgewählten 35 Maßnahmen stellt der Bund rund 140 Millionen Euro zur Verfügung.