Dankesgrüße aus dem fernen Nepal

Soziales Projekt Schüler engagierten sich für Wiederaufbau einer zerstörten Schule

Kirchberg. 

Kirchberg. In den zurückliegenden beiden Jahren haben Schülerinnen und Schüler des Kirchberger Christoph-Graupner-Gymnasiums rund 20.000 Euro für den Wiederaufbau einer Schule in einem nepalesischen Bergdorf aufgebracht, die 2015 durch ein Erdbeben zerstört worden war.

Das Geld stammt aus dem Erlös von zwei Benefizläufen an der Bildungseinrichtung. Andreas Voigt (59), Vorsitzender des Hartmannsdorfer Vereines "Unsere Hilfe für Nepal", überbrachte jetzt ein kleines Präsent, mit dem sich die Schüler und Lehrer der nepalesischen Schule für das Engagement der Gymnasiasten bedankten. Das gerahmte Foto einschließlich einer kleinen Nationalflagge soll einen würdigen Platz im Kirchberger Gymnasium finden.

Neuer Anbau wird benötigt

Durch ein Erdbeben wurde das Schulgebäude im nepalische Bergdorf Bodu am Fuße des Mount Everest stark beschädigt. "Eine Instandsetzung hätte rund 5000 Euro und der Bau einer dringend notwendigen Toilette noch einmal 3000 Euro gekostet. Auf Nachfragen erfuhren wir, dass die Kosten eines Komplettneubaus bei 15.000 Euro liegen würden", berichtete Andreas Voigt. Im April 2018 konnte die neue Schule eröffnet werden. Nach Wiederaufnahme des Schulbetriebes hat sich auch der Hartmannsdorfer Verein neue Ziele gesteckt.

Unter anderem ist ein Anbau für ein Computerkabinett und eine Küche geplant. Außerdem zahlt der Verein derzeit vier Mädchen ein Stipendium für eine weiterführende Ausbildung. Und auch eine medizinische Einrichtung - gut eine Stunde Fußmarsch von Bodu entfernt - soll demnächst mit dringend benötigten Ausstattungsgegenständen unterstützt werden.