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Das größte Dorf Sachsens

Trend Sanfter Tourismus

Mülden. 

Der Mülsengrund ist ein sehr dicht bebautes Seitental östlich der Zwickauer Mulde und liegt im Südwesten des Freistaates Sachsen im Zwickauer Landkreis. Mülsen gehört zur westlichen Seite des erzgebirgischen Beckens und erstreckt sich auf einer Länge von gut 15 Kilometer. Der zur Gemeinde gehörende Mülsenbach fließt auf einer Länge von 17 Kilometer in nordwestlicher Richtung durch das Tal entlang von acht Ortsteilen des Mülsengrundes und mündet in die Zwickauer Mulde. Die Besiedlung des Tales erfolgte im 12. Jahrhundert. Die Schönburgischen Herrschaften Glauchau, Lichtenstein und Hartenstein, die den Mülsengrund lange beherrschten, unterstanden direkt Kaiser Barbarossa. Nach und nach gründeten zugezogene Siedler Waldhufendörfer entlang des Mülsengrunds. Als erstes wird 1212 Ortwinestorf (Ortmannsdorf) erwähnt, Niedermülsen als letztes 1454. Am 1. Januar 1999 entstand aus den Gemeinden Ortmannsdorf, Mülsen St. Niclas, Mülsen St. Jacob, Mülsen St. Micheln, Niedermülsen, Stangendorf, Thurm und Wulm die neue Gemeinde Mülsen, das größte Dorf Sachsens .Die Gemeinde sieht ihre Zukunft unter anderem im Ausbau des sanften Tourismus. Wanderwege sind ausgebaut und ausgeschildert. msz/wik